|
Naturschutz vor der Haustür
Nur einheimische Pflanzen schaffen Lebensräume für unsere Tierwelt. So bietet eine Stieleiche über 300 Insektenarten Nahrung, während die Robinie aus Amerika bei uns nur eine einzige ernährt. Verständlich, dass Fledermäuse bevorzugt in der Nähe einheimischer Baumarten jagen. Im Laufe der Evolution haben sich einheimische Pflanzen- und Tierwelt aneinander angepasst und gehören jetzt zusammen, wie ein Schlüssel, der in ein Schloss passt. Ihr Garten ist zu klein für eine Eiche? Von spezialisierten Gärtnereien wird eine Vielfalt von ca. 1500 einheimischen Pflanzenarten angeboten, mit denen Sie ihre Naturoase gestalten können, auch kleine Flächen. Sogar Kübel und Balkonkästen können so ein Beitrag zu mehr Naturschutz in der Stadt sein.
Wilde Gärten für kleine Indianer
Kinder finden im naturnahen Garten ihren Traum-
spielplatz: Kuschel- und Matschecken, Prärie und Dschungel.
Schmetterlinge statt Rückenschmerzen
Ein naturnaher Garten spart viel Arbeit. Ist er professionell geplant, wachsen dort nur Pflanzen, die ohne aufwändige Pflegearbeiten gedeihen. So entspricht zum Beispiel der maximale Wuchs der Pflanzen der erwünschten Höhe. Vergessen Sie Schneiden, Gießen und Hacken. Statt Ihre Bandscheiben zu gefährden, lassen Sie die Natur für sich arbeiten.
Kein Garten wie jeder andere
Einheimische Gehölze und Stauden ersetzen das Standardsortiment
aus dem Gartencenter. Naturnahe Gärten dürfen sich mit der Zeit verändern,
wie die Menschen, die in ihnen leben.
Der Garten für GenießerInnen
In einem naturnahen Garten gibt es viel zu entdecken: Den Flug der Libelle und das Flattern des Schmetterlings von Blüte zu Blüte, den grünglänzenden Rosenkäfer, der gemächlich eine Wildrosenblüte untersucht.
Farben verändern sich im Rhythmus des Jahres. Blüten und Blätter duften. Wildkräuter bereichern die Küche und Heilkräuter helfen der Gesundheit.
|